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DR. MED. F.-K. HUNSCHEDE
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Eine Übersicht zur Schwangerschaftsverhütung zum PDF-Download finden Sie » hier!

Kupfer- und Hormonspiralen

Als sichere und zuverlässige Alternative zur „Anti-Babypille“ bietet sich die Einlage einer sog. Intrauterin-Spirale an. Diese Spirale eignet sich besonders für Frauen, die aus Gesundheits- oder Altersgründen keine Pille mehr nehmen sollten.

In erster Linie ist diese Methode Frauen mit abgeschlossener Familienplanung zu empfehlen. Gleichermaßen bietet sich eine Intrauterin-Spirale für Raucherinnen an, die besonders durch die Pillen-Einnahme einem hohen Thromboserisiko ausgesetzt sind.

Jungen Frauen, die bislang noch keine Kinder geboren haben, ist von diesem Verhütungsprinzip abzuraten. Durch die Einlage einer Spirale sind sie einem stark erhöhten Entzündungsrisiko ausgesetzt, welches im Bereich der Gebärmutter oder Eileiter zum Verlust der natürlichen Empfängnis führen kann.

Zurzeit verfügen wir über zwei unterschiedliche Intrauterin-Spiralen:

Kupferspirale T-förmiges Kunststoffteil mit einer verhütungswirksamen Kupferdraht-Umwicklung. Je nach Ummantelung beträgt die empfohlene Liegedauer einer solchen Spirale etwa 2-3 Jahre. Da bei dieser Methode lediglich die Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter verhindert wird, ist in seltenen Fällen, auch bei einer korrekt sitzenden Spirale eine Schwangerschaft möglich. Die Regelblutung ist nach Einlage im allgemeinen stärker und unter Umständen schmerzhafter als vorher.

Hormonspirale (Mirena) Besonders sichere Methode der Langzeitverhütung. Es handelt sich um eine Kombination aus der Spirale und den Wirkstoffen einer Minipille. Dies führt zu einem verminderten Aufbau der Gebärmutterschleimhaut (=verminderte Regelblutungsstärke) und einer Hemmung der Spermienbeweglichkeit durch Bildung eines Schleimpfropfs im Gebärmutterhalsbereich (=keine Befruchtungsfähigkeit mehr). Sie bietet zuverlässigen Schutz mit verminderter Blutungsstärke für mehr als fünf Jahre.

Unser Praxisteam steht Ihnen mit weiteren Informationen gerne zur Seite.

Einlage und Materialwert von Kupfer- und Hormonspiralen sind eine persönliche ärztliche Zusatzleistung, die nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen verrechnet werden kann.



Hormonimplantat

Das Hormonimplantat ist ein 4 cm langes und 0,2 cm dickes, Gelbkörperhormon enthaltendes Kunststoffstäbchen. Es wird im Bereich der Innenseite des Oberarms in örtlicher Betäubung unter die Haut appliziert. Durch die über drei Jahre anhaltende Gelbkörperhormonabgabe aus dem Depot wird eine hohe Empfängnisverhütung erzielt.

Da das Depotstäbchen kein Östrogen enthält, kann es auch bei Frauen angewendet werden, bei denen östrogenhaltige Verhütungsmaßnahmen nicht ratsam sind.

Es eignet sich hervorragend für Frauen mit starken und schmerzhaften Periodenblutungen. Diese werden in fast allen Fällen positiv beeinflusst. Der Verhütungsschutz besteht bereits vom ersten Tag der Applikation, wenn die Regeln für den richtigen Einlegezeitpunkt beachtet werden:

Ohne Pille >> 1.-5. Tag der Regel
Mit Pille >> 1.-5. Tag der Regel
Mit Minipille >> an jedem Tag möglich
Nach Geburt >> 3 bis 4 Wochen danach
Nach Fehlgeburt >> sofort nach dem Eingriff möglich

In den ersten Anwendungswochen ist mit unregelmäßigen Blutungen zu rechnen. Mit fortlaufender Anwendungsdauer werden die Blutungen insgesamt schwächer und kürzer. In ca. 20 Prozent bleibt die Regelblutung sogar komplett aus. Neben den Veränderungen der Monatsblutung können evtl. folgende Begleiterscheinungen auftreten: Brustspannen, Übelkeit, Nervosität, Akne und Kopfschmerzen.

Unser Praxisteam steht Ihnen mit weiteren Informationen gerne zur Seite.

Die Applikation und der Materialwert des Hormonimplantats sind eine persönliche ärztliche Zusatzleistung, die nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen verrechnet werden kann.



Lagekontrolle von Spiralen

Die Spirale kann nur bei richtiger Lage am Gebärmutterhals optimal verhüten.

Zur Kontrolle, ob eine Hormon- oder Kupferspirale richtig sitzt und nicht im Laufe der Zeit verrutscht ist, sollte ihre Lage am Gebärmutterhals halbjährlich mittels Ultraschall kontrolliert werden.

Unser Praxisteam steht Ihnen mit weiteren Informationen gerne zur Seite.

Die Lagekontrolle von Spiralen ist eine persönliche ärztliche Zusatzleistung, die nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen verrechnet werden kann.