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DR. MED. F.-K. HUNSCHEDE
B	ereiche
 

Impfung gegen Krebs

Gebärmutterhalskrebs? Das ist in meinem Alter doch kein Thema! So denken viele junge Frauen, nur ca. 21% wissen das es sich nach Brustkrebs, um die zweithäufigste Krebsart bei Frauen unter 45 Jahren handelt. Nur 8% wissen, dass ein Virus, das Humane Papilloma Virus (HPV), die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs darstellt. In Deutschland kann jede Frau ab dem Alter von 20 Jahren an der gynäkologischen Krebsfrüherkennung teilnehmen, bei der mit Hilfe eines Vorsorgeabstriches vom Muttermund frühzeitig auffällige Zellveränderungen nachgewiesen werden können. Wie wichtig die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen sind, sieht man an der Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebses in europäischen Ländern ohne diese Vorsorgemaßnahmen. Diese ist um das Drei- bis Zehnfache erhöht.

Papilloma-Viren sind sehr weit verbreitet, sie werden durch Haut- und Schleimhautkontakt z. B. beim Geschlechtsverkehr übertragen. So infizieren sich im Laufe ihres Lebens ca. 70% der sexuell aktiven Bevölkerung mit HPV. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Virustypen. Von medizinischer Bedeutung sind die Typen, welche für die Gebärmutterhalskrebsentstehung begünstigen und für die Bildung von Genitalwarzen, so genannten Feigwarzen, verantwortlich sind.

Seit Ende 2006 gibt es die Möglichkeit, sich gegen den Hauptteil der krebsauslösenden Viren impfen zu lassen. Die Impfung schützt in ca. 75% vor Gebärmutterhalskrebs und in ca. 90% vor dem Auftreten von Genitalwarzen. Deshalb ist die regelmäßige gynäkologische Vorsorge auch weiterhin unerlässlich, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

Den besten Schutz bietet die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr, daher ist die Impfung gerade jungen Mädchen zu empfehlen. Zur Zeit werden die Kosten für die Impfung (ca. 500,00 EUR), nur von einigen gesetzlichen Krankenkassen für Mädchen von 11-18 Jahren übernommen. Nehmen Sie Rücksprache mit Ihren Krankenkassen auf.


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Blasenkrebs-Früherkennung

In den letzten 20 Jahren hat das Harnblasenkarzinom kontinuierlich an Bedeutung und Bedrohung besonders für deutsche Frauen zugenommen. Zwischenzeitlich hat es das Niveau des Gebärmutterhalskarzinoms übertroffen und zeigt einen kontinuierlich steigenden Trend. Im europäischen Vergleich liegt die Neuerkrankungsrate für Frauen in Deutschland am höchsten. In einem Alter deutlich unter 50 Jahren zu erkranken ist heute keine Seltenheit mehr und von individuellen, beruflichen sowie medizinischen Risikofaktoren abhängig. Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung liegt in ca. 30% der Fälle eine bereits fortgeschrittene, maximal lebensbedrohende Erkrankung vor, die für zwei Drittel der Betroffenen innerhalb von drei Jahren zum Tode führt. Eine frühzeitige Diagnosestellung ist heute mit Hilfe einfach zu handhabenden Urintests möglich. Es handelt sich dabei um den Nachweis eines urinlöslichen Tumormarkers, mit dem eine aussagekräftige Diagnostik möglich ist. Für die Testung wird ein Urin benötigt, der frisch in der Praxis gelassen werden muss. Bei schweren Harnwegsinfektionen, Nierenleiden oder bei einem liegendem Blasenkatheter ist eine Durchführung des Tests leider nicht möglich.


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Ultraschall-Diagnostik

Die gesetzlichen Maßnahmen zur Früherkennung von Krebserkrankungen bei Frauen umfassen folgende Leistungen:

  • klinische Untersuchung der Brüste, der Haut, des Genitals und des Enddarms
  • zytologische (Zytologie: Zellenlehre) Untersuchung der Krebsvorsorgeabstriche
  • Schnelltest auf mit bloßem Auge nicht sichtbarem Blut im Stuhl, occultes Blut (ab 50. Lebensjahr/ ab 55. Lebensjahr zwei Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren vorgesehen).

Die Ultraschall-Diagnostik ist in der gesetzlichen Krebsvorsorge nicht vorgesehen. Sie gibt anhand unterschiedlicher Ultraschall-Untersuchungen Aufschluss über Schleimhautveränderungen in der Gebärmutter oder nicht tastbare Zysten und Tumore im Bereich der Eierstöcke bzw. der Brüste. In vielen Fällen hat die Ultraschall-Diagnostik geholfen, den Ausbruch einer Krebserkrankung zu verhindern bzw. in sehr frühen Stadien zu erkennen. Sie ist eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Krebsvorsorge.

Unser Praxisteam steht Ihnen mit weiteren Informationen gerne zur Seite.

Die Ultraschall-Diagnostik ist eine persönliche ärztliche Zusatzleistung, die nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen verrechnet werden kann.


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HPV-Nachweis (Typisierung)

Nach dem Brustkrebs ist Gebärmutterhalskrebs der zweithäufigste bösartige Tumor der Frau. In Deutschland erkranken jährlich 7.000 Frauen neu. In annähernd 100 Prozent dieser Fälle ist die Infektion mit einem Humanen Papilloma Virus nachgewiesen. Damit wurde der Beweis erbracht, dass diese Viren ursächlich mit der Krebsentstehung in Zusammenhang stehen. Seit den 70er Jahren ist eine dramatische Zunahme von genitalen HPV-Infektionen, vor allem bei jüngeren Frauen, zu beobachten. 70 Prozent der Sexualpartner von HPV-infizierter Frauen sind ebenfalls infiziert und spielen eine wichtige Rolle als Infektionsquelle.

Bisher war ein laborchemischer Infektionsnachweis schwierig. Neuerdings ist mit Hilfe des modernen PCR-Verfahrens ein Nachweis aller hochriskanten HPV-Typen möglich. Eine Kombination dieses Testes mit der herkömmlichen zytologischen (Zytologie: Zellenlehre) und koloskopischen (Kolposkop: Spiegelgerät zur gynäkologischen Untersuchung) Untersuchung des Gebärmutterhalses kann mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent eine Krebserkrankung ausschließen.

Auf Wunsch untersuchen wir, als Individuelle Gesundheitsleistung, auch Ihren Partner auf eine bestehende HPV-Infektion.

Unser Praxisteam steht Ihnen mit weiteren Informationen gerne zur Seite.

Der HPV-Nachweis bzw. die HPV-Typisierung ist eine persönliche ärztliche Zusatzleistung, die nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen verrechnet werden kann.


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Tumormarker-Bestimmung

Was sind Tumormarker?

Tumormarker sind Signalsubstanzen, deren Auftreten mit der Entstehung und dem Wachstum eines bösartigen Tumors übereinstimmen. Zwischen dem Anstieg der Marker und der klinischen Darlegung eines Tumors liegen im Durchschnitt sechs Monate. Die Prognose des Eierstockkrebses im frühen Stadium ist vergleichsweise gut. Es gibt aber bislang keine sichere Methode der Früherkennung. Frauen aus Risikogruppen, in denen familiär gehäuft eine bestimmte Krebserkrankung auftritt, wird eine regelmäßige Kontrolle der jeweiligen Marker empfohlen. Zusätzliche Risikofaktoren sind Rauchen, Medikamente, Nieren- und Leberfunktionsstörungen.

Den „idealen“ Tumormarker gibt es bislang noch nicht, trotzdem unterstützen sie die Tumordiagnostik und ermöglichen eine Verlaufskontrolle bei Erkrankung. Auf die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen sollten Sie in keinem Fall verzichten, da in manchen Fällen auch bei Vorliegen einer bösartigen Organerkrankung der Blutwert des Tumormarkers nicht erhöht ist. In unserer Praxis werden folgende Tumormarker bestimmt:

CEA - zur allgemeinen Tumorsuche, bei familiärer Darm-, Bauspeicheldrüsen-, Brust-, Magen- und Lungenkrebsbelastung
 
CA15-3 - bei familiärer Brustkrebsbelastung
 
CA12-5 - bei familiärer Eierstockkrebsbelastung





Unser Praxisteam steht Ihnen mit weiteren Informationen gerne zur Seite.

Die Tumormarker-Bestimmung ist eine persönliche ärztliche Zusatzleistung, die nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen verrechnet werden kann.


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Vorsorgeabstrich - Dünnschichtzytologie

Wussten Sie, dass...

...bei dem konventionellen Abstrich von dem Gebärmutterhals nur 20 Prozent des abgestrichenen Zellmaterials in die Untersuchungen gelangen? Der Rest bleibt am Abstrichbesteck hängen.

...diese 20 Prozent der Zellen sich noch auf dem Objektträger überlagern, wodurch einzelne Zellen schlecht zu begutachten sind, und somit die Befundung weniger aussagekräftig wird?

...es ein genaueres Verfahren (Dünnschichtzytologie) gibt? Zur besseren Zellausbeute wird hier statt mit einem Wattestäbchen der Abstrich mit einer kleinen Bürste entnommen. Keine Sorge, das ist nicht schmerzhaft. Dabei werden die Zellen nicht auf einen Objektträger aufgebracht, sondern in einer Fixierlösung ausgespült.

...sexuell aktive wie inaktive Frauen regelmäßig einen Abstrich machen lassen sollten, um ihre Gesundheit zu überwachen.

Unser Praxisteam steht Ihnen mit weiteren Informationen gerne zur Seite.

Der Krebsvorsorgeabstrich anhand des Dünnschichtzytologie ist eine persönliche ärztliche Zusatzleistung, die nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen verrechnet werden kann.


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Darm-Check

Wussten Sie, dass...

...Darmkrebs besonders im frühen Stadium keinerlei Beschwerden hervorruft?

...jährlich rund 57.000 Menschen in Deutschland mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert werden?

...keiner Krebsart so erfolgreich vorgebeugt werden kann, wie Darmkrebs? Früh genug entdeckt, können 90 Prozent der Fälle geheilt werden.

...es neuerdings eine noch zuverlässigere Vorsorgemethode gibt, als bisher?

Bisherige Tests auf Blut im Stuhl konnten nur zu 30 Prozent Hinweise geben. Nun lassen sich nicht nur spezifische Darmpolypen ausmachen, sondern bereits frühzeitig Darmkrebsgeschehen erkennen. Denn der M2-PK-Test misst kein Blut im Stuhl, wie konventionelle Methoden, sondern das Enzym Tumor M2-PK. Darmkrebs ist kein Schicksal. Durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen lässt er sich verhindern.

Risikofaktoren:

  • chronische Entzündungen der Dickdarmschleimhaut (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
  • Darmpolypen, Blut im oder auf dem Stuhl
  • falsche Ernährung, d. h. zu viel Fleisch u. tierische Fette, zu wenig Obst, Gemüse und andere Ballaststoffe
  • Alkohol
  • wenig Bewegung
  • Übergewicht

Unser Praxisteam steht Ihnen mit weiteren Informationen gerne zur Seite.

Der Darm-Check ist eine persönliche ärztliche Zusatzleistung, die nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen verrechnet werden kann.


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Darmkrebstest

Testen Sie Ihr persönliches Darmkrebsrisiko.

Risikofaktoren:

  1. Rauchen Sie mehr als fünf Zigaretten am Tag?
  2. Haben Sie drei verwandte Familienmitglieder, die an einer Krebsart erkrankt sind?
  3. Essen Sie täglich Fleisch und weniger als dreimal pro Woche Obst oder Gemüse?
  4. Trinken Sie regelmäßig Alkohol (täglich mehr als ein Glas Wein oder Bier)?
  5. Wechseln sich bei Ihnen Durchfall und Verstopfung ab?
  6. Leiden Sie an einer entzündlichen Darmerkrankung?
  7. Wurden bei einem erstgradig verwandten Familienmitglied vor dem 40. Lebensjahr so genannte Adenome oder Polypen im Darm festgestellt?
  8. Ist ein erstgradig Verwandter vor dem 45. Lebensjahr an Darmkrebs, Gebärmutterkrebs oder Magenkrebs erkrankt?
  9. Sind Sie 50 Jahre alt oder älter?
  10. Treiben Sie weniger als zweimal pro Woche 30 Minuten Sport?

Ergebnis:
Ist eine Frage mit JA beantwortet, kann für Sie ein erhöhtes Darmkrebsrisiko bestehen.


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